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Das Licht der Welt
Fünfter Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr A)
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäusevangelium 5:14–16
Wir alle haben schon einmal erlebt, dass das Licht ausfiel und wir im Dunkeln saßen. Wenn du in einer solchen Situation eine Kerze anzünden und sie in die Mitte des Zimmers stellen würdest, würde ihr Licht einen großen Unterschied machen. Eine einzige Kerze in einem dunklen Raum verwandelt diesen Raum und macht ihn zu einem behaglicheren Aufenthaltsort.
Denke mit diesem Bild vor Augen über den ersten Satz im obigen Bildwort Jesu nach: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Versuche, dich selbst als diese einzelne Kerze in der Dunkelheit zu sehen. Das ist deine Sendung. So wie eine einzige Kerze einen ganzen Raum erhellen kann, so kannst auch du für viele andere eine Quelle des Lichts sein.
Eine der wichtigsten Aufgaben, die wir alle im Leben empfangen haben, besteht darin, das Licht der Gnade Gottes „vor den Menschen leuchten“ zu lassen. Wenn wir diese Sendung erfüllen, werden andere unsere guten Taten sehen, zu denen Gott uns inspiriert hat, und ihrerseits den Vater im Himmel preisen. Wenn du also deiner Sendung nachkommst, das Licht Christi für andere auszustrahlen, führt dies dazu, dass Gott gelobt und verherrlicht wird.
Über diese ganze Aussage Jesu nachzudenken ist besonders hilfreich, wenn wir mit dem Stolz zu kämpfen haben. Stolz ist eine Art, die Aufmerksamkeit auf uns selbst zu lenken. Er ist ein Ausdruck der Selbstsucht, durch den wir uns ins Rampenlicht stellen, um das Lob anderer auf uns zu ziehen. Doch Jesus sagt uns: Wenn wir unsere Aufgabe, Licht der Welt zu sein, auf rechte Weise erfüllen und das Licht Christi ausstrahlen, werden andere dazu angeregt, nicht uns zu loben, sondern Gott zu verherrlichen, der durch uns wirkt. Das ist ein großer Unterschied.
Dabei ist das Schöne an der Verherrlichung Gottes, dass Gott uns oft an dieser Herrlichkeit teilhaben lassen möchte. Das bedeutet: Wenn du einem anderen Menschen ein Werk der Nächstenliebe erweist und dieser dir zutiefst dankbar ist und dir dankt, dann ist sein „Danke“ ein Akt der Verherrlichung Gottes, sofern dabei erkannt wird, dass du aus Liebe zu Gott gehandelt hast. Gott wird gepriesen, wenn wir, Seine Kinder, einander aufgrund unseres Glaubens Liebe und Ehre schenken und sie voneinander empfangen.
Denke heute über zwei Dinge nach. Denke zuerst an die Menschen, denen du nach Gottes Ruf Sein Licht leuchten lassen sollst. Wer in deinem Leben braucht ein Zeichen der Liebe, der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit, der Vergebung oder des Mitgefühls? Nimm dir fest vor, für diese Menschen in ihrer Dunkelheit zum Licht Gottes zu werden. Denke zweitens an diejenigen, die das Licht Christi für dich haben leuchten lassen. Wie hast du darauf reagiert, wenn das geschehen ist? Hoffentlich war deine Antwort von einer Dankbarkeit geprägt, die nicht nur dem anderen Liebe zurückschenkt, sondern durch deine Dankbarkeit auch Gott verherrlicht. Sei das Licht der Welt für eine Welt in Not und suche dieses Licht dort, wo es durch andere hell leuchtet. Nur so können wir aus der Dunkelheit heraustreten, die uns ständig zu durchdringen versucht.
Herr, Du bist das wahre Licht, das jede Finsternis im Leben vertreibt. Du bist das Licht meines Lebens und leuchtest hell, sodass alle Dich sehen können. Hilf mir, Dein Licht zu erkennen, wenn es auf andere fällt, und Dich für diese Gabe zu verherrlichen. Und hilf mir, für jene, die es am meisten brauchen, ein Werkzeug Deines Lichtes zu sein. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Von Jesus begeistert
Fünfter Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B)
Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Ihm. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt. Er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und Er erlaubte den Dämonen nicht zu reden; denn sie kannten Ihn. Markusevangelium 1:32–34
Jesus war im Haus des Simon Petrus, dessen Schwiegermutter Er gerade geheilt hatte. „Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt“, als es Abend wurde. Seit dem Beginn Seines öffentlichen Wirkens war Jesus zum ersten Mal in Kafarnaum, und schon strömten die Menschen in Scharen zu Ihm. Am nächsten Morgen stand Jesus noch vor Tagesanbruch auf und ging allein fort, um zu beten. Bald fanden Ihn einige der Jünger und sagten Ihm, dass wieder die ganze Stadt nach Ihm suche.
Die Begeisterung war groß. So viele Menschen staunten. Und ihr Staunen über Jesus war nicht bloß eine Form der Neugier. Es war ein Staunen, das aus dem Glauben erwuchs, weshalb Jesus dort so viele Wunder wirken konnte. Die Menschen erkannten rasch, dass Jesus derjenige war, von dem die Propheten einst gesprochen hatten. Er war der Messias, und die Menschen schenkten Ihm ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
Das ist ein gutes Bild, über das wir nachdenken können. Wenn du an die Menschenmengen und ihr unerschütterliches Verlangen denkst, unserem Herrn nahe zu sein, betrachte deine eigenen Wünsche in Bezug auf Gott. Erlebst du immer wieder, dass dich das Verlangen ganz erfüllt, unseren Herrn zu finden, bei Ihm zu sein, Ihm zuzuhören und Seine Gnade und Barmherzigkeit zu empfangen? Oder bist du versucht, Jesus und die Ausübung deines Glaubens als langweilig und uninteressant anzusehen? Eine der bedauerlichen Auswirkungen moderner Technik ist, dass uns viele oberflächliche Dinge leicht faszinieren und fesseln. Vielleicht ist es das neueste Kurzvideo in einer App auf dem Smartphone, die neueste Folge einer Lieblingsserie oder ein neuer Beitrag eines Freundes in den sozialen Medien. Vieles wetteifert heute um unsere Aufmerksamkeit, fesselt uns und versetzt uns sogar ins Staunen. Gehört Jesus in deinem Leben auch dazu?
In unserer modernen Welt voller ständiger Reize und Unterhaltung müssen wir den Unterschied verstehen zwischen dem Staunen über den neuesten Trend der Popkultur und dem Staunen über die Gnade und das göttliche Wirken unseres Herrn. Wenn wir der Macht Gottes in unserem Leben unmittelbar begegnen, werden wir auf eine Weise staunen, die uns im tiefsten Inneren erfüllt und zufriedenstellt. Es wird ein geistliches Staunen sein, eine Gabe des Heiligen Geistes. Und die Erfüllung, die uns dieses Staunen schenkt, verwandelt uns, reicht tief und trägt uns. Wenn wir uns jedoch den geringeren, stärker auf die Sinne gerichteten „Wundern“ zuwenden, die in unserer heutigen Welt so verbreitet sind, werden wir feststellen, dass sie nur einen Augenblick Bestand haben. Schnell bleiben wir innerlich leer zurück und verlangen nach mehr.
Denke heute über die Menschen im heutigen Evangelium nach, die so von Jesus begeistert waren, dass sie immer wieder Seine Nähe suchten. Betrachte ihre Begeisterung, ihre Hoffnung und ihre aufrichtige Freude darüber, den Messias gefunden zu haben. Wenn du an sie denkst, frage dich, ob du ihre Begeisterung für Jesus teilst. Wenn diese Begeisterung fehlt, entscheide dich erneut dafür, unseren Herrn zu suchen. Und wo du diese Begeisterung entdeckst, freue dich und gib Gott die Ehre.
Herr voll Herrlichkeit, Deine Liebe und Deine Barmherzigkeit sind wahrhaft staunenswert. Bitte hilf mir, dies in meinem Leben immer wieder zu erkennen und mich immer wieder von Deiner Gegenwart in meinem Leben begeistern zu lassen. Lass mich stets zu Dir eilen und Dir meine ganze Aufmerksamkeit und Liebe schenken. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Entmutigung überwinden
Fünfter Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr C)
Als Er Seine Rede beendet hatte, sagte Er zu Simon: „Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!“ Simon antwortete Ihm: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf Dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.“ Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen. Lukasevangelium 5:4–6
Jesus hatte gerade die Schwiegermutter des Simon Petrus geheilt – eines Seiner ersten Wunder. Durch dieses und andere Wunder kamen die Menschen in Kafarnaum, der Heimatstadt des Petrus, sowie in vielen umliegenden Orten rasch zum Glauben an Jesus. Das heutige Evangelium spielt in dieser Zeit der ersten Begeisterung für unseren Herrn. Darin lädt Jesus Petrus persönlich ein, Apostel zu werden, und verspricht, ihn zu einem Menschenfischer zu machen.
Dieser Abschnitt enthält viele Sinnbilder, über die es sich nachzudenken lohnt. Achte zunächst darauf, dass Jesus etwas verwendet, das Petrus sehr vertraut ist, um ihn einzuladen, einer der zwölf Apostel zu werden. Er knüpfte an dessen Beruf als Fischer an. Ähnlich hatte Gott einen Stern benutzt, um die Sterndeuter, die Astrologen waren, nach Betlehem zu führen.
Eine weitere symbolische Handlung, die Jesus verwendet, ist das Hinausfahren dorthin, „wo es tief ist“. Es genügte nicht, sich nur ein kurzes Stück vom Ufer zu entfernen. Vielmehr sollte das tiefe Wasser versinnbildlichen, dass das Evangelium bis an die Enden der Erde gelangen sollte, so wie die Fischer in den Tiefen des Sees fischen sollten.
Schließlich versinnbildlicht die Tatsache, dass sie „eine große Menge Fische fingen“, die überreiche Fülle, die durch den apostolischen Dienst des Petrus hervorgehen würde. Und dass die „Netze zu reißen drohten“, weist auf die Fülle hin, die jeder erfahren wird, der sich auf die Sendung Christi einlässt.
Auch wenn die symbolischen Aspekte dieses Evangeliumsabschnitts es wert sind, eingehend im Gebet betrachtet zu werden, gibt es darin noch eine andere Aussage, die dich ebenso kraftvoll ansprechen könnte. Petrus hatte die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Dass er Jesus davon erzählt, deutet darauf hin, dass er müde und vielleicht sogar entmutigt war. Jeder Fischer könnte das nachvollziehen. Doch die wichtige Lehre, die Petrus uns erteilt, besteht darin, dass er dieser Entmutigung nicht nachgibt. Und er gibt ihr deshalb nicht nach, weil es Jesus war, der ihm aufgetragen hatte, die Netze auszuwerfen.
In unserem eigenen Leben können wir alle mitunter den Mut verlieren. Doch die eigentliche Bewährungsprobe unserer Treue zu Gott ist, ob wir weiterhin auf das hören, was Er uns in Seiner Liebe aufträgt, und großzügig darauf antworten – und dabei jeder Versuchung zur Entmutigung widerstehen, wenn die Dinge scheinbar nicht nach unseren Vorstellungen laufen. Wenn uns das gelingt, wirkt Gott gerade in solchen Augenblicken oft auf kraftvolle Weise durch uns.
Denke heute über die Stimme Gottes in deinem Leben nach. Wozu, so spürst du, ruft Er dich auf? Was ist das „tiefe Wasser“, zu dem Er dich ruft? Wenn du darüber nachdenkst, betrachte besonders die Worte des Petrus: „Meister … auf Dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.“ Sage „Ja“ zu dem, was unser Herr dir aufträgt. Tu es auch dann, wenn es schwierig ist, und besonders dann, wenn dir nicht danach zumute ist, das zu tun, worum Er dich bittet. Wenn du so handelst, wirst du erfahren, dass Gott durch diesen Akt der Treue gute Frucht in Fülle hervorbringen wird.
Mein Herr, der Du Wunder wirkst, Du hast dem heiligen Petrus aus Liebe einen Auftrag gegeben, und er hat Dir großherzig gehorcht. Daraufhin hast Du ihm einen reichen Fang geschenkt. Bitte gib mir die Willenskraft, allem zu gehorchen, was Du mir sagst, damit Du auch in meinem Leben gute Frucht in Fülle hervorbringst. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Heilung suchen
Montag der fünften Woche im Jahreskreis
Und überall, wo Er in Dörfer, Städte oder Gehöfte kam, legte man die Kranken auf die Marktplätze und bat Ihn, sie wenigstens die Quaste an Seinem Gewand berühren zu lassen. Und alle, die sie berührten, wurden geheilt. Markusevangelium 6:56
Es wäre wahrhaft ehrfurchtgebietend gewesen, mitzuerleben, wie Jesus die Kranken heilte. Die Menschen, die dies miterlebten, hatten ganz offensichtlich noch nie zuvor etwas Derartiges gesehen. Für diejenigen, die selbst krank waren oder kranke Angehörige hatten, muss jede Heilung eine tiefe Wirkung auf sie und ihre ganze Familie gehabt haben.
Heute hat die moderne Wissenschaft mit ihren Möglichkeiten, so viele Krankheiten zu behandeln, die Angst und Sorge vor dem Krankwerden verringert. Doch zur Zeit Jesu gab eine schwere Krankheit weitaus größeren Anlass zur Sorge. Deshalb war bei so vielen Menschen der Wunsch sehr stark, ihre Kranken zu Jesus zu bringen, damit sie geheilt würden. Dieser Wunsch trieb sie zu Jesus, damit sie „wenigstens die Quaste Seines Gewandes berühren dürften“ und geheilt würden. Und Jesus enttäuschte sie nicht.
Obwohl die körperlichen Heilungen Jesu zweifellos ein Werk der Nächstenliebe an den Kranken und ihren Familien waren, waren sie offensichtlich nicht das Wichtigste, was Jesus tat. Und es ist wichtig, dass wir uns diese Tatsache immer wieder in Erinnerung rufen. Die Heilungen Jesu dienten vor allem dazu, die Menschen darauf vorzubereiten, auf Sein Wort zu hören und schließlich durch die Vergebung ihrer Sünden geistliche Heilung zu empfangen.
Wenn du selbst schwer krank wärst und die Wahl hättest, entweder körperliche Heilung oder die geistliche Heilung durch die Vergebung deiner Sünden zu empfangen, wofür würdest du dich entscheiden? Die geistliche Heilung durch die Vergebung deiner Sünden ist eindeutig von unendlich größerem Wert. Sie wird sich für alle Ewigkeit auf deine Seele auswirken. Tatsächlich steht uns allen diese weitaus größere Heilung offen, besonders im Sakrament der Buße und Versöhnung. In diesem Sakrament sind wir eingeladen, sozusagen „die Quaste an Seinem Gewand zu berühren“ und geistlich geheilt zu werden. Deshalb sollte unser Verlangen, Jesus im Beichtstuhl aufzusuchen, viel tiefer sein als das Verlangen der Menschen zur Zeit Jesu nach körperlicher Heilung. Und doch lassen wir nur allzu oft das unschätzbare Geschenk der Barmherzigkeit und Heilung Gottes unbeachtet, das uns so freigebig angeboten wird.
Denke heute über die Sehnsucht in den Herzen der Menschen in dieser Erzählung aus dem Evangelium nach. Denke besonders an jene, die schwer krank waren, und an ihr brennendes Verlangen, zu Jesus zu kommen, um Heilung zu finden. Vergleiche diese Sehnsucht in ihren Herzen mit der Sehnsucht – oder ihrem Fehlen – in deinem Herzen, zu unserem Herrn zu eilen, um die geistlichen Heilungen zu empfangen, die deine Seele so dringend braucht. Bemühe dich, ein größeres Verlangen nach dieser Heilung zu wecken, besonders nach der Heilung, die dir durch das Sakrament der Buße und Versöhnung zuteilwird.
Mein heilender Herr, ich danke Dir für die geistliche Heilung, die Du mir immer wieder anbietest, besonders durch das Sakrament der Versöhnung. Ich danke Dir für die Vergebung meiner Sünden dank Deines Leidens am Kreuz. Erfülle mein Herz mit einer größeren Sehnsucht, zu Dir zu kommen, um das größte Geschenk zu empfangen, das ich je erhalten könnte: die Vergebung meiner Sünden. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Anbetung von Herzen
Dienstag der fünften Woche im Jahreskreis
Als sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, um Jesus versammelten, sahen sie, dass einige Seiner Jünger mit unreinen, das heißt ungewaschenen Händen aßen. Markusevangelium 7:1–2
Es scheint recht eindeutig, dass Jesu rasch gewonnene Bekanntheit diese religiösen Führer mit Eifersucht und Neid erfüllte und dass sie etwas an Ihm auszusetzen finden wollten. Deshalb beobachteten sie Jesus und Seine Jünger genau und bemerkten, dass sich Jesu Jünger nicht an die Überlieferungen der Ältesten hielten. Daraufhin begannen die Führer, Jesus deswegen zu befragen. Jesus antwortete ihnen mit scharfer Kritik. Er zitierte den Propheten Jesaja, der gesagt hatte: „Dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von Mir. Vergeblich verehren sie Mich; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.“
Jesus kritisierte sie scharf, weil es ihren Herzen an wahrer Anbetung fehlte. Die verschiedenen Überlieferungen der Ältesten waren nicht unbedingt schlecht, etwa die sorgfältige rituelle Waschung der Hände vor dem Essen. Doch diese Überlieferungen waren leer, wenn sie nicht aus einem tiefen Glauben und aus Liebe zu Gott befolgt wurden. Das bloß äußerliche Befolgen menschlicher Überlieferungen war kein wahrer Akt der Anbetung Gottes, und genau das wünschte sich Jesus für sie. Er wollte, dass ihre Herzen in Liebe zu Gott und in wahrer Anbetung Gottes entbrannten.
Was unser Herr von jedem Einzelnen von uns möchte, ist Anbetung. Reine, von Herzen kommende, aufrichtige Anbetung. Er möchte, dass wir Gott mit tiefer innerer Hingabe lieben. Er möchte, dass wir beten, auf Ihn hören und mit allen Kräften unserer Seele Seinem heiligen Willen dienen. Und das ist nur möglich, wenn wir Ihn wahrhaft anbeten.
Als Katholiken ist unser Leben des Gebets und der Anbetung in der heiligen Liturgie verwurzelt. Die Liturgie umfasst viele Überlieferungen und Bräuche, die unseren Glauben widerspiegeln und zu Mitteln werden, durch die uns Gottes Gnade zuteilwird. Und obwohl die Liturgie selbst sich grundlegend von der bloßen „Überlieferung der Ältesten“ unterscheidet, die Jesus kritisierte, ist es hilfreich, uns daran zu erinnern, dass die vielen liturgischen Feiern unserer Kirche von den äußeren Handlungen zur inneren Anbetung führen müssen. Nur die äußeren Handlungen zu vollziehen, ist sinnlos. Wir müssen Gott erlauben, an uns und in uns zu wirken, während wir an der äußeren Feier der Sakramente teilnehmen.
Denke heute über das brennende Verlangen im Herzen unseres Herrn nach, dich in die Anbetung hineinzuführen. Denke darüber nach, wie sehr du dich jedes Mal, wenn du an der heiligen Messe teilnimmst, in diese Anbetung hineinführen lässt. Bemühe dich darum, nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich teilzunehmen. Das wird dir helfen, dafür zu sorgen, dass der Tadel unseres Herrn an den Schriftgelehrten und Pharisäern nicht auch dich trifft.
Mein göttlicher Herr, Dir und Dir allein gebühren alle Verehrung, Anbetung und aller Lobpreis. Du und Du allein verdienst die Anbetung, die ich Dir aus tiefstem Herzen darbringe. Hilf mir und Deiner ganzen Kirche, unsere äußeren Handlungen der Gottesverehrung immer auch innerlich zu vollziehen, damit wir Dir die Ehre erweisen, die Deinem heiligen Namen gebührt. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Was im Inneren ist
Mittwoch der fünften Woche im Jahreskreis
Jesus rief die Leute wieder zu sich und sagte zu ihnen: „Hört Mir alle zu und begreift, was Ich sage! Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.“ Markusevangelium 7:14–15
Was ist in deinem Inneren? Was ist in deinem Herzen? Das heutige Evangelium schließt mit einer Aufzählung von Lastern, die leider aus dem Inneren kommen: „böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Gotteslästerung, Hochmut, Unvernunft“. Natürlich ist keines dieser Laster bei nüchterner Betrachtung erstrebenswert. Sie sind alle äußerst abstoßend. Und doch sind es nur allzu oft Sünden, mit denen Menschen regelmäßig in mehr oder weniger starkem Maße zu kämpfen haben.
Nimm zum Beispiel die Habgier. Wenn klar ist, was sie bedeutet, möchte niemand als habgierig gelten. Sie ist eine beschämende Eigenschaft. Doch wenn Habgier nicht als Habgier erkannt wird, tappt man leicht in die Falle, ihr entsprechend zu leben. Wer habgierig ist, begehrt ein Übermaß an diesem oder jenem. Mehr Geld, ein besseres Haus, ein schöneres Auto, luxuriösere Urlaube und so weiter. Wenn ein Mensch also habgierig handelt, erscheint ihm die Habgier nicht als etwas Unerwünschtes. Erst wenn man die Habgier unvoreingenommen betrachtet, erkennt man sie als das, was sie ist.
Indem Jesus in diesem Evangelium diese lange Liste von Lastern nennt, erweist Er uns eine unglaubliche Barmherzigkeit. Er rüttelt uns auf und ruft uns dazu auf, einen Schritt zurückzutreten und die Sünde als das zu erkennen, was sie ist. Jesus macht auch deutlich, dass du unrein wirst, wenn eines oder mehrere dieser Laster dein Leben bestimmen. Du wirst habgierig, verlogen, grausam, redest anderen nach, bist hasserfüllt, hochmütig und so weiter. Objektiv betrachtet will das niemand.
Mit welchem Laster aus dieser Liste hast du am meisten zu kämpfen? Was siehst du in deinem eigenen Herzen? Sei vor Gott ehrlich zu dir selbst. Jesus möchte, dass dein Herz rein und heilig ist, befreit von diesen und allen anderen Unreinheiten. Doch wenn du dein eigenes Herz nicht ehrlich betrachten kannst, wird es schwierig sein, dich von der Sünde abzuwenden, mit der du kämpfst.
Denke heute über diese Liste von Sünden nach, die unser Herr benennt. Betrachte jede einzelne und lass dich darauf ein, jede Sünde als das zu erkennen, was sie wirklich ist. Lass in dir einen heiligen Zorn gegen diese Sünden aufkommen und verabscheue sie. Richte dann deinen Blick auf die Sünde, mit der du am meisten zu kämpfen hast. Sei dir bewusst: Wenn du diese Sünde klar erkennst und sie zurückweist, wird unser Herr beginnen, dich zu stärken und dein Herz zu reinigen, damit du von dieser Unreinheit befreit wirst und stattdessen zu dem wunderbaren Kind Gottes wirst, als das du erschaffen wurdest.
Mein barmherziger Herr, hilf mir, die Sünde als das zu erkennen, was sie ist. Hilf mir besonders, meine eigene Sünde zu erkennen – die Sünde in meinem eigenen Herzen, die mich als Dein geliebtes Kind verunreinigt. Wenn ich meine Sünde erkenne, schenke mir die Gnade, die ich brauche, um ihr zu entsagen und mich Dir mit ganzem Herzen zuzuwenden, damit ich in Deiner Gnade und Barmherzigkeit eine neue Schöpfung werden kann. Jesus, ich vertraue auf Dich!
Der Glaube einer Heidin
Donnerstag der fünften Woche im Jahreskreis
Bald hörte eine Frau von Ihm, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war. Sie kam und fiel Ihm zu Füßen. Die Frau war eine Griechin, von Geburt Syrophönizierin, und sie bat Ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. Markusevangelium 7:25–26
Die Liebe von Eltern hat große Kraft. Und die Frau in dieser Geschichte liebt ihre Tochter ganz offensichtlich. Diese Liebe treibt die Mutter dazu, Jesus aufzusuchen, in der Hoffnung, dass Er ihre Tochter von dem Dämon befreien wird, von dem sie besessen ist. Bemerkenswert ist, dass diese Frau nicht dem jüdischen Glauben angehörte. Sie war eine Heidin, eine Fremde, doch ihr Glaube war sehr echt und sehr tief.
Als Jesus dieser Frau zum ersten Mal begegnete, flehte sie Ihn an, ihre Tochter von dem Dämon zu befreien. Die Antwort Jesu war zunächst überraschend. Er sagte zu ihr: „Lasst zuerst die Kinder satt werden. Denn es ist nicht recht, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden vorzuwerfen.“ Mit anderen Worten sagte Jesus, dass Seine Sendung zuerst dem Volk Israel galt, dem auserwählten Volk jüdischen Glaubens. Sie waren die „Kinder“, von denen Jesus sprach, und die Heiden, wie diese Frau, waren mit den „Hunden“ gemeint. Jesus sprach nicht aus Unhöflichkeit so mit dieser Frau, sondern weil Er ihren tiefen Glauben sehen konnte und ihr Gelegenheit geben wollte, diesen Glauben für alle sichtbar zu machen. Und genau das tat sie.
Die Frau antwortete Jesus: „Herr, auch die Hunde unter dem Tisch essen von den Brotkrumen der Kinder.“ Ihre Worte waren nicht nur außergewöhnlich demütig, sondern beruhten auch auf einem tiefen Glauben und einer tiefen Liebe zu ihrer Tochter. Daraufhin antwortet Jesus mit großer Freigebigkeit und befreit ihre Tochter sofort von dem Dämon.
In unserem eigenen Leben geraten wir leicht in die Falle, zu meinen, wir hätten Gottes Barmherzigkeit verdient. Wir können glauben, wir hätten ein Recht auf Gottes Gnade. Und obwohl Jesus von Herzen danach verlangt, Seine Gnade und Barmherzigkeit im Übermaß über unser Leben auszugießen, ist es unerlässlich, dass wir uns unserer Unwürdigkeit vor Ihm ganz bewusst sind. Die Herzenshaltung dieser Frau ist für uns ein vollkommenes Beispiel dafür, wie wir vor unseren Herrn treten sollen.
Denke heute über das schöne Beispiel dieser Frau mit ihrem tiefen Glauben nach. Lies ihre Worte immer wieder im Gebet. Versuche, ihre Demut, ihre Hoffnung und ihre Liebe zu ihrer Tochter zu verstehen. Bitte dabei darum, dass du ihrem guten Beispiel folgen kannst, um an den Segnungen teilzuhaben, die sie und ihre Tochter empfangen haben.
Mein barmherziger Herr, ich vertraue auf Deine vollkommene Liebe zu mir und zu allen Menschen. Ich bete besonders für jene, die schwere Lasten tragen, und für jene, deren Leben tief mit dem Bösen verstrickt ist. Bitte befreie sie, lieber Herr, und nimm sie in Deine Familie auf, damit sie wahre Kinder Deines Vaters werden. Schenke mir die Demut und den Glauben, die ich brauche, um dazu beizutragen, dass anderen diese Fülle der Gnade zuteilwird. Jesus, ich vertraue auf Dich.
Das Wort Gottes hören und aussprechen
Freitag der fünften Woche im Jahreskreis
Sie staunten über alle Maßen und sagten: „Er hat alles gut gemacht. Er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.“ Markusevangelium 7:37
Dieser Vers bildet den Abschluss der Erzählung, in der Jesus einen tauben Mann heilt, der auch eine Sprachbehinderung hatte. Der Mann wurde zu Jesus gebracht. Jesus nahm ihn beiseite, von den anderen weg, rief „Effata!“ (das heißt: „Öffne dich!“), und der Mann wurde geheilt. Dies war ein unglaubliches Geschenk für diesen Mann und ein Akt großer Barmherzigkeit ihm gegenüber. Zugleich offenbart es aber auch, dass Gott durch uns andere zu Sich führen möchte.
Von Natur aus fehlt uns allen die Fähigkeit, die Stimme Gottes zu hören, wenn Er spricht. Dazu brauchen wir das Geschenk der Gnade. Deshalb sind wir von Natur aus auch nicht fähig, die vielen Wahrheiten auszusprechen, die wir nach Gottes Willen aussprechen sollen. Diese Erzählung lehrt uns, dass Gott auch unsere Ohren heilen möchte, damit wir Seine sanfte Stimme hören, und unsere Zungen lösen möchte, damit wir Sein Sprachrohr werden können.
Doch in dieser Erzählung geht es nicht nur darum, dass Gott zu jedem Einzelnen von uns spricht; sie offenbart auch unsere Pflicht, andere, die Christus nicht kennen, zu Ihm zu bringen. Die Freunde dieses Mannes brachten ihn zu Jesus. Und Jesus nahm den Mann beiseite, um mit ihm allein zu sein. Das lässt uns erkennen, wie wir anderen helfen können, die Stimme unseres Herrn kennenzulernen. Wenn wir einem anderen Menschen das Evangelium nahebringen möchten, neigen wir oft dazu, mit ihm zu reden und ihn mit vernünftigen Argumenten davon zu überzeugen, sein Leben Christus zuzuwenden. Und obwohl dies manchmal gute Früchte tragen kann, muss unser eigentliches Ziel sein, ihm zu helfen, sich für eine Weile mit unserem Herrn zurückzuziehen, damit Jesus ihn heilen kann.
Wenn deine Ohren wirklich von unserem Herrn geöffnet worden sind, dann wird auch deine Zunge gelöst werden. Und nur wenn deine Zunge gelöst ist, wird Gott durch dich andere zu Sich führen können. Andernfalls wird deine Verkündigung des Evangeliums allein auf deiner eigenen Anstrengung beruhen. Wenn es also Menschen in deinem Leben gibt, die anscheinend nicht auf Gottes Stimme hören und Seinem heiligen Willen folgen, dann nimm dir zuallererst fest vor, selbst auf unseren Herrn zu hören. Lass deine Ohren Ihn hören. Und wenn du Ihn hörst, wird es Seine Stimme sein, die dann durch dich spricht – so, wie Er andere erreichen möchte.
Betrachte heute diese Szene aus dem Evangelium. Denke besonders über die Freunde dieses Mannes nach und darüber, wie sie dazu angeregt werden, ihn zu Jesus zu bringen. Bitte unseren Herrn, dich auf ähnliche Weise in Seinen Dienst zu nehmen. Denke im Gebet über die Menschen in deinem Leben nach, die Gott durch deine Vermittlung zu Sich rufen möchte, und stelle dich in den Dienst unseres Herrn, damit Seine Stimme auf die von Ihm gewählte Weise durch dich sprechen kann.
Mein guter Jesus, bitte öffne meine Ohren, damit ich alles höre, was Du mir sagen möchtest, und löse bitte meine Zunge, damit ich anderen Dein heiliges Wort verkünden kann. Ich schenke mich Dir zu Deiner Ehre und bitte Dich, mich nach Deinem heiligen Willen in Deinen Dienst zu nehmen. Jesus, ich vertraue ganz auf Dich.
Das Wichtigste zuerst
Samstag der fünften Woche im Jahreskreis
„Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei Mir und haben nichts mehr zu essen. Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie auf dem Weg zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weit her gekommen.“ Markusevangelium 8:2–3
Die Sendung Jesu war in erster Linie geistlicher Natur. Er kam, um uns von den Folgen der Sünde zu befreien, damit wir für alle Ewigkeit in die Herrlichkeit des Himmels eingehen können. Sein Leben, Sein Tod und Seine Auferstehung haben den Tod selbst vernichtet und allen, die sich Ihm zuwenden, den Weg zum Heil eröffnet. Doch Jesu Liebe zu den Menschen war so umfassend, dass Er auch auf ihre leiblichen Bedürfnisse achtete.
Betrachte zunächst den ersten Satz dieser Worte unseres Herrn: „Ich habe Mitleid mit diesen Menschen …“ Die göttliche Liebe Jesu war mit Seinem Menschsein verwoben. Er liebte den ganzen Menschen, mit Leib und Seele. In dieser Begebenheit aus dem Evangelium waren die Menschen seit drei Tagen bei Ihm, und sie hatten Hunger, doch nichts deutete darauf hin, dass sie fortgehen wollten. Sie waren von unserem Herrn so tief beeindruckt, dass sie nicht weggehen wollten. Jesus wies darauf hin, wie ernst es um ihren Hunger stand. Er befürchtete, dass sie „auf dem Weg zusammenbrechen“ würden, wenn Er sie fortschickte. Diese Umstände bilden also die Grundlage für Sein Wunder.
Eine Lehre, die wir aus dieser Begebenheit ziehen können, betrifft unsere Prioritäten im Leben. Oft neigen wir dazu, unsere Prioritäten in die falsche Reihenfolge zu bringen. Natürlich ist es wichtig, für das Lebensnotwendige zu sorgen. Wir brauchen Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Ähnliches. Wir müssen uns um unsere Familien kümmern und für ihre Grundbedürfnisse sorgen. Doch allzu oft stellen wir diese Grundbedürfnisse des Lebens über unser geistliches Bedürfnis, Christus zu lieben und Ihm zu dienen, als stünden diese beiden Bereiche im Widerspruch zueinander. Das ist aber nicht der Fall.
In diesem Evangelium entschieden sich die Menschen, die bei Jesus waren, dafür, ihren Glauben an die erste Stelle zu setzen. Sie entschieden sich, bei Jesus zu bleiben, obwohl sie nichts zu essen hatten. Vielleicht waren einige schon ein oder zwei Tage zuvor weggegangen, weil sie entschieden hatten, dass die Sorge um Nahrung Vorrang hatte. Doch diejenigen, die dies möglicherweise getan hatten, verpassten das unglaubliche Geschenk dieses Wunders, bei dem die ganze Menschenmenge gespeist wurde, bis alle vollkommen satt waren. Natürlich möchte unser Herr nicht, dass wir verantwortungslos handeln, besonders dann nicht, wenn wir die Pflicht haben, für andere zu sorgen. Doch diese Begebenheit zeigt uns, dass unser geistliches Bedürfnis, durch das Wort Gottes genährt zu werden, immer unser größtes Anliegen sein sollte. Wenn wir Christus an die erste Stelle setzen, werden alle anderen Bedürfnisse nach Seiner Vorsehung erfüllt.
Denke heute über deine eigenen Prioritäten im Leben nach. Was ist dir wichtiger? Deine nächste gute Mahlzeit? Oder dein Glaubensleben? Auch wenn diese Dinge nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen, ist es wichtig, der Liebe zu Gott im Leben immer den ersten Platz zu geben. Betrachte diese große Menschenmenge, die drei Tage ohne Nahrung bei Jesus in der Einöde verbrachte, und versuche, dich selbst unter diesen Menschen zu sehen. Mach ihre Entscheidung, bei Jesus zu bleiben, auch zu deiner eigenen, damit deine Liebe zu Gott zum Mittelpunkt deines Lebens wird.
Mein fürsorglicher Herr, Du kennst alles, was ich brauche, und sorgst Dich um jeden Bereich meines Lebens. Hilf mir, Dir so vollkommen zu vertrauen, dass ich die Liebe zu Dir in meinem Leben immer an die erste Stelle setze. Ich glaube fest daran: Wenn es mir gelingt, Dich und Deinen Willen zum Wichtigsten in meinem Leben zu machen, wird sich alles andere, was ich zum Leben brauche, fügen. Jesus, ich vertraue auf Dich.
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